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Öffnungszeiten
DI / DO 13.00-21.00
Interventionen ab 18.00
FR / SA 13.00-17.00
SO Hauptveranstaltungen

Für detailierte Informationen zu den Veranstaltungstagen bitte den Bereich News bzw.  Projekte einsehen




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16. August 17 Uhr

Beginn V. Akt
mit

Martin Zet
Lávka

Eine 30 Meter lange Stegkonstruktion, die mitten im undefinierten Brachland zwischen Urbanem Feld, Seestadt und Acker wie ein vergessenes Element der Baustelle wirkt, ist in Wahrheit die am Wiener Stadtrand angekommene Arbeit von Martin Zet, die bis vor wenigen Tagen ein zentrales Element seiner Ausstellung im Haus der Kunst der Stadt Brünn (Dům umění města Brna) gewesen ist. Das Betreten des Steges  entfernt den Betrachter aus dem Kontext der Umgebung und überführt ihn augenblicklich in eine artifizielle Blase, aus der der Schleier des profanen Baustellenausblicks verschwindet und eine futuristisch-dystopische Einzigartigkeit des Ortes sichtbar wird.

Martin Zet thematisiert in seinem Werk die jüngste totalitäre Geschichte, die weder zu Hause noch anderswo in Europa ein abgeschlossenes Kapitel darstellt. Er berührt den schmerzlichen Zustand des tschechischen Kulturmilieus, das neben pathogenen Merkmalen, die unser kulturelles Gedächtnis deformieren, eine große Vitalität und ein großes kreatives Potenzial aufweist. (Ausstellungstext Haus der Kunst der Stadt Brünn)

Darja Shatalova
Manuel Cyrill Bachinger
Klangzeitfiguren

Die Klangzeitfiguren, an denen Kontaktmikrofone angebracht sind, werden ausschließlich mit Cellobögen und den Händen gespielt. Die kontrollierte Improvisation zeichnet sich durch gegenseitiges Reagieren auf Klangverläufe und Impulse aus. In einer Abfolge von konzentrierten,  ruhigen Abschnitten und Phasen der akustischen Akkumulation erinnern die erzeugten Töne an atmosphärische Weltallklänge, Glockenläuten und die Absenz von Zeit.

Céline Struger
Muscle Memory

Die Skulptur Muscle Memory fungiert am urbanen Feld der Seestadt Aspern als ein Mahnmal des Brachliegens. Von weitem wie ein Totempfahl oder eine Vogelscheuche anmutend, steht sie für das noch unerschlossene Potential der Terra Nulla. Durch mehrere symbolische Interpretationsmöglichkeiten schafft sie ein Irritationsmoment und dient gleichzeitig den örtlichen Saatkrähen als Ausguck.

Kristin Weissenberger
Fluidic Remembrane

Fluidic Remembrane ist eine Aktion und Rauminstallation, die auf der olfaktorischen und skulpturalen Kartierung der Wiese und des sozialen Raumes rund um die Notgalerie basiert.

Fluidic Remembrane ist ein sinnliches Feld situativer, vibrierender Materie und ist ein weiterer Teil einer offenen Serie, die darauf abzielt, die Wirkungsweise von Objekten und Material zu ergründen.

Fluidic Remembrane beinhaltet die Extraktion eines riechbaren fluidischen Zusatzes, um die Erinnerung zu fördern und Elemente des Happenings L'esprit micro, das 2017 in der Notgalerie stattfand, wiederzuverwenden und umzugestalten.

und

Reinhold Zisser
Attersee ⇄ Seestadt

Die Performance Seestadtsee ⇄ Attersee von Reinhold Zisser entstand im Rahmen der Translokation eines Gebäudeteils der Notgalerie zum Attersee im Juli 2020. Darüber hinaus ist es der Versuch, die grundverschiedenen Entitäten der beiden Seen ineinander übergehen zu lassen.